Samstag, 27. September 2014

hello and goodbye

You have to trust in something — your god, destiny, life, karma, whatever. This approach has never let me down, and it has made all the difference in my life.
 "Du musst an etwas glauben - deinen Gott, Schicksal, Leben, Karma, was auch immer. Diese Betrachtungsweise hat mich niemals hängen lassen, und es hat all die Veränderungen in meinem Leben bewirkt."

I'M BACK IN GERMANY!

So nach tage- /wochenlangem Verschweigen werde ich jetzt mal die Karten auf den Tisch legen. Ich habe am Freitag (19092014) meine Sachen gepackt und bin bei meiner Gastfamilie ausgezogen.
Die meisten werden sich wahrscheinlich fragen "Was? Warum das denn?". Ja in meinen Blogeinträgen habe ich von meiner Gastfamilie geschwärmt und das war am Anfang auch so. Aber fällt euch auf, dass ich im letzten Monat so gut wie kein Wort über sie habe fallen lassen?

Nur um eins vorab klarzustellen: Ich werde hier auf so einer öffentlichen Plattform nicht ins Detail gehen und aus dem Nähkästchen plaudern, weil ich finde, dass sich das nicht gehört. 

Es fing letzten Monat an als besonders eines meiner Gastkinder mir gegenüber extrem gewältätig wurde. Da meine Gasteltern da aber voll hinter mir standen und sich um Besserung bemüht haben, habe ich das ganze noch positiv gesehen.
Die letzten Wochen wurden aber immer schlimmer und besonders die Beziehung zu einem Elternteil wurde immer schlechter. Zu den körperlichen Angriffen kamen dann noch mentale hinzu. Es sind ein paar Sachen vorgefallen, die ich weder mit meinem Gewissen, noch mit meinem Stolz oder sonst etwas vereinbaren kann / konnte. 

Ich denke, ab einem bestimmten Zeitpunkt muss man an sich selbst denken. Jeder hat eine Grenze, die nicht überschritten werden sollte. Wenn das aber doch passiert und auch nach mehreren Anläufen keine Besserung in Sicht ist, sollte man seine Konsequenzen daraus ziehen. Für mich sind einfach verschiedene Dinge geschehen, die ein Weiterarbeiten oder auch nur einen längeren Aufenthalt in der Familie unmöglich machen.

Um es kurz zu machen, ich hatte einfach genug!

Ich hatte Freitag morgen ein Gespräch mit meiner Community und Area Councelerin. Die haben sich beide dafür entschuldigt, dass es so gelaufen ist, wie es ist. Danach bin ich dann zu meiner Gastmutter gegangen und habe ihr gesagt, dass ich nach Hause fliegen und sofort ausziehen werde. 
Dieser "Auszug" ist dann zwar weniger schön abgelaufen, aber ich bin sofort zu Jana und habe dort meine Sachen abgeliefert.

Ich habe mich dann auf in die Bücherei gemacht und gleich für Sonntag bis Mittwoch ein Hostel gebucht.
Freitag Abend haben Jana, Julia und ich zusammen bei Julia einen Mädelsabend gemacht: Kochen, Backen, DVD, Übernachtung.

Samstag waren Sandra, Jessika, Simone, Cindy, Angélique und ich in Stanford. Wir haben den Campus besichtigt (der zugegeben aussieht wie ein Kloster und wenig spektakulär ist) und sind abends in der Cheesecake Factory essen gewesen. Die Nacht habe ich dann bei Sandra verbracht. Moooovie niiight

Nachdem wir Sonntag von Elefantenstampfen und lauten Schreien (Sandras Gastkinder) um ca. 7 Uhr geweckt wurden, haben wir uns langsam fertig und auf den Weg nach San Francisco zu meinem Hostel gemacht.
Das Hostel war echt super soweit - sauber, Klimaanlage, nette Leute.

Montag habe ich mich morgens mit Jessika getroffen und wir sind zum Golden Gate Park gefahren - ein riesen Park! Wir hatten super Wetter und hatten echt Spaß.

Dienstag morgen bin ich mit Cindy und Angélique frühstücken und ein bisschen bummeln gewesen. Abends habe ich im Hostel meinen Koffer und alles andere soweit gepackt, denn Mittwoch morgen gings ja zu Cindy.

Mittwoch morgen habe ich dann schon um 8:15 Uhr im Hostel ausgecheckt und mich mit der MUNI auf den Weg zu Cindy gemacht, die netter Weise mit dem Auto an der Station, die am nächsten zu ihrem Haus ist, stand. Dann sind wir zurück, um uns mit Angélique zu treffen. Wir haben den morgen mit einer heißen Schokolade und etwas zu Essen bei Starbucks gestartet. 
Da Cindy und Angélique arbeiten mussten, sind sie nach ein paar Stunden wieder zurück, während ich noch ein bisschen durch die Stadt gebummelt bin. Angekommen in Cindys Haus, wurde ich super lieb begrüßt und habe dann auch noch ein bisschen mit den Kindern gespielt. Nach dem Abendessen haben zwei der Kinder mir sogar noch etwas gemalt und ich habe von allen eine fette Abschiedsumarmung bekommen.
Cindy und ich haben den Abend dann mit dem Film "Safe Haven" ausklingen lassen.

Donnerstag morgen hat mich der Gastvater von Cindy dann nach einem traurigen Abschied von Cindy zum Flughafen gebracht.
Mein Flug von San Francisco nach Seattle sollte eigentlich um 10:05 Uhr Ortszeit starten - war wohl nichts! Nachdem uns die Crew 1 Stunde im Flugzeug festgehalen hat, haben sie uns dann mitgeteilt, dass es aufgrund technischer Probleme nicht möglich ist mit dieser Maschine zu fliegen. JUHUUU!
Nach einer weiteren Stunde Warten wurde uns dann gesagt, dass wir um 13:00 Uhr mit einer anderen Maschine losfahren. Zum Glück war mein Anschlussflug von Seattle nach Frankfurt für 17:35 Uhr angesetzt, weshalb ich keine Probleme hatte... Im Gegensatz zu dem armen Pärchen hinter mir, was eigentlich um 14:30 Uhr in Seattle heiraten wollte - Das wurde wohl nichs.. 
Endlich in Seattle angekommen (14:45 Uhr) musste ich feststellen, dass mein Flug um eine Stunde nach hinten verschoben wurde!
Naja immerhin sind wir dann so gegen 18:45 / 19:00 Uhr Ortszeit Seattle gestartet und gegen 13:20 Uhr deutscher Zeit angekommen.

Komischer Weise habe ich absolut keinen Jetlag und bin voller Energie (und das trotz nur einer Stunde Schlaf im Flugzeug und nur 4.5 Stunden die Nacht davor).

Ich vermisse aber jetzt schon die Leute, die in der kurzen Zeit zu guten Freunden geworden sind und die Umgebung, die einfach traumhaft war. Aber einen kleinen Trost habe ich: Ich werde im Dezember/ Januar wahrscheinlich für 3 Wochen wieder kommen...






Freitag:








Samstag:












Montag:














Mittwoch:




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